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Fokus des Coachings ist der Klient mit seinen Anliegen und nicht der Coach mit seinen Ambitionen.
Coaching ist für mich eine Form professioneller Beratung, die es Menschen ermöglicht, sich in ihrem
beruflichen und privaten Umfeld Veränderungen angemessen zu stellen. Beim Coaching wird die per-
sönliche Arbeits- und/oder Lebenssituation genau angesehen: Bin ich mit meiner Arbeit, mit meinem
Privatleben noch zufrieden? Oder habe ich das Gefühl, etwas ändern zu müssen? Was genau stört
mich, was kann ich ändern, was möchte ich ändern? Oder ist es Zeit, ganz neu zu beginnen? Mich
umzuorientieren und dem Vergangenen den Rücken zuzukehren? Gemeinsam versuchen Coach
und Klient Licht ins Dunkel zu bringen, zu mehr Klarheit und Überblick zu gelangen.
Der Coach als Außenstehender ist nicht selbst in das Problem des Klienten verwickelt. Deshalb
hat er einen viel klareren Blick als derjenige, der mitten im Problem steckt und den Wald vor
lauter Bäumen nicht mehr sieht. Der Coach fungiert quasi als Spiegel und ermöglicht so
das Hinterfragen bisheriger Verhaltens- und Entscheidungsmuster.
Allein der Gedanke, dass man auch anders handeln könnte, und die Entwicklung
theoretischer Alternativen befreit oft schon von dem bleiernen Gefühl, in einer
Tretmühle gefangen zu sein. Im Coaching wird Klärung, Ermutigung und Weg-
begleitung erfahren. So kann man Klarheit gewinnen, Ziele anvisieren und
Lösungen für Herausforderungen entwickeln.
Coaching ist also Hilfe zur Selbsthilfe. Man könnte auch sagen, Anleitung
zur Konsequenz.
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